
Mülheimer Nacht
25.04.26
Zur Mülheimer Nacht offeriert das KunstWerk wie immer ein reichhaltiges multimediales Programm.
Hier nur einige Eckpunkte aus dem wilden Reigen aus Kunst, Kaltgetränken und Musik:
Im Club-Keller:
In Limbo Audio – DJ*- Sets und Live Musik w./
19 h // Redfreya
21 h // ACUA (Band)
22 h // Spöki
23.30 h // DJ Ass Tits
01 h // iaqo
02.30 h // D’FLANEUR
– visuals by truelights
Zur Nacht im Clubkeller übernimmt das Kollektiv In Limbo Audio das Ruder. Das Team versteht Clubkultur nicht nur als Party, sondern als Raum für Selbstentfaltung und Inklusivität – irgendwo zwischen Realität und bewusstem Eskapismus.
Gestaret wird mit einer Live-Band, die den Keller akustisch auflädt und die Basis für die Nacht legt. Im Anschluss übernehmen DJ*s und schaffen einen fließenden Übergang von organischen Klängen zu energetischen Beats.
Im ganzen Haus:
19 h – 24 h // Offene Ateliers
Zur MüNa öffnen traditionsgemäß ein Teil der rund 80 Ateliers & 13 Proberäume des Hauses. Im Dialog mit den Künstler*innen kann deren Schaffen, Positionen und Arbeitsweisen, sowie die mannigfaltigen Gewerke zwischen Malerei, Zeichnung, Musik, Glaskunst, Animation und Fotografie kennengelernt werden- alles in legerer Atmosphäre.
Zudem verstecken sich in den Ateliers ungeahnte Easter Eggs in Form von Chorauftritten, Performances oder Konzerten im Aufzug: Hier kann wirklich alles passieren.
Sonia Bazec // Stephanie Beaugrand // Verena Bretschneider // Marina Brunori // Lisa Busche // Esther Buttersack // Anna Dimpfl // Pauline Flory // Sophia Hamann // Kerstin Herrmann // Fabian Hochscheid // Christina Huch // Andreas Keil // Alin Klass // René Kersting // Christoph Kraneburg // Jens Eike Krüger// Sonja Kuprat // Daniel Lisson // Alexander Mielsch // Andreas My // Hanno Otten // Julia Pabst // Stefanie Popp // Thorsten Reichelt // Rewert Remmers // Martin Riegraf // Gabriele Saedler // Yvonne Schürmann // Marina Sologub // Sergej Sologub // Elise Teitz // Lioba Wagner // Daniel Wöllenstein
In der Ausstellungshalle:
19 h – 24h // Infinite Crawl (kuratiert von Achinoam Alon) – Ausstellung
Die Ausstellung Infinite Crawl, kuratiert von Achinoam Alon, untersucht die Beziehung zwischen Infrastruktur und Aberglaube im Zeitalter scheinbar unendlicher technischer Entwicklung. Brücken, Netze, Kabel, Serverfarmen, Straßen und Kanäle – jene Systeme, die uns tragen, wie Venen und Arterien versorgen und verbinden – erscheinen längst nicht mehr als neutrale Funktionsträger. Sie haben sich in kollektive Mythen verwandelt: Infrastrukturen werden beschworen wie schützende Amulette, gefürchtet wie dämonische Mächte oder verehrt wie Fetische.
Im Zentrum steht die These, dass sich die Menschheit zwar unablässig in komplexeren Infrastrukturen verschränkt, aber in ihren essenziellen Mustern kaum weiterentwickelt.
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